Biogasanlagen als zweites Standbein

Investition in Biogasanlagen Die Bauern sind ein wichtiger Faktor bei der Energiewende. Noch dominieren ihre Investitionen in Biogasanlagen. Aber auf zahlreichen Scheunen- und Stalldächern sind auch Solaranlagen installiert. Die Landwirtschaft beteiligt sich ebenfalls an Windkraftanlagen. Das machte der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer, am 30. August bei einem Pressegespräch der AEE in Kiel deutlich. In der Pressemitteilung veröffentlichte die halbstaatliche Agentur nebenstehende Grafik zur freien journalistischen Verwendung (Klick darauf vergrößert).

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Wenn Zucht zur Qual wird

Massentierhaltung
Foto: Joujou /pixelio.de

Die Saarbrücker Zeitung offerierte heute die Ergebnisse einer Studie eines Professors für Ökologische Tierhaltung mit der Schlagzeile

Nutztiere leiden immer stärker unter Hochleistungszüchtung – Grüne kritisieren landwirtschaftliche Praxis.

Die Überschrift ist zwar wie heute üblich skandalträchtig übertrieben, denn Professor Bernhard Hörning hat m.E. lediglich nachgewiesen, dass die Hochleistungszucht die Tiere krank macht und nicht „immer stärker“. Aber die Grundaussage ist schlimm genug. Auch ich habe mich angesichts der Euter, die die 10.000-Liter-Kühe mit sich rumschleppen, schon gefragt, ob das den armen Tieren noch zuzumuten ist.
Update 15.8.: Hier die Studie. Interessanterweise von der Bundestagsfraktion der Bündnisgrünen erst einen Tag nach Presseveröffentlichung publiziert …

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Bienenfreundliche Landwirtschaft

Blühstreifen Der Fachverband Biogas ruft die Betreiber von Biogas-Anlagen auf, Blühstreifen anzulegen. (Pressemitteilung) Er geht dabei davon von, dass in Biogasanlagen fast jede Pflanze vergoren werden kann – also auch solche, die den Bienen wertvolle Nahrung bieten. Wer auf einem Teil seiner Ackerflächen bunte Blühmischungen sät, leistet zudem einen Beitrag für eine artenreiche und bienenfreundliche Landwirtschaft.

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Gegen den Strich

MVA ZarnitzDer WDR überraschte in der Sendung „Markt“ vom 15.4. mit einem Beitrag über die so genannte Massentierhaltung. Das Fazit: Industrieelle Tierhaltung ist (leider) notwendig und auch zukunftsfähig.
Davon bin auch ich überzeugt, wenn … . ja, wenn mit Hilfe der technischen Möglichkeiten einer industrieellen Haltung auch das Tierwohl verbessert wird und nicht nur der Profit zählt.

Der Link zur Sendung in der WDR-Mediathek wird von einem WP-PlugIn geblockt, das ich zur Gewährleistung des so genannten Leistungsschutzrechtes (LSR) installiert habe. Hier der Umweg über das Portal topagrar.

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Anteil Bioenergie an Erneuerbaren Energien

Die Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlichte nebenstehende Grafik , die den Anteil der Bioenergie an den Erneuerbaren Energien im Jahre 2012 deutlich macht. Rund zwei Drittel der Endenergie aus EE wurden demnach aus nachwachsenden Rohstoffen oder landwirtschaftlichen Abfallprodukten gewonnen. Energie ist eben nicht nur Strom, wo Wind und Solar dominieren. Ob man aber auf den … Weiterlesen

Nationaler Aktionsplan beschlossen

NationalerAktionsplanPflanzenschutz

Am 10.April hat die Bundesregierung einer Auflage der EU-Kommission zur Durchsetzung der „allgemeinen Grundsätze des Integrierten Pflanzenschutzes“ (IPS) entsprochen und den „Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“ (NAP) beschlossen. (Pressemitteilung)

Ich konnte mir zunächst ein Lachen nicht verkneifen: Die Risiken, die mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verbunden sind, sollen bis 2023 „um 30 Prozent reduziert“ werden. Wie messen sich denn Risiken?

(Download von Seite des BMELV)

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Diskussion über Nutztierhaltung

Eine tolle Ankündigung: S/H sammelt Fakten für eine Diskussion über die heutige Nutztierhaltung. Der grüne Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume will nach eigenen Worten ein Bild jenseits von der Verklärung einer kleinbäuerlichen Idylle einerseits und dem Zerrbild der tierquälerischen Massentierhaltung andererseits. So soll es sein. „An dieser Stelle wird im Laufe der … Weiterlesen

Die Rache der Käfer

Und noch ein Lesetipp von der Transferstelle Bildung des LUNG. Der grüne Europa-Abgeordnete und Bio-Landwirt Martin Häusling hatte eine Studie über die Folgen des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in den USA in Auftrag gegeben. Das Münchener Institut Testbiotech hatte am 1. Februar ihre Studie „30 Jahre gentechnisch veränderte Pflanzen – die Folgen des kommerziellen Anbaus in den … Weiterlesen

Warum es sich auszahlt

  wie ich soeben dem Neuigkeitenbrief der Transferstelle Bildung des LUNG entnehme, ist in Österreich eine interessante Broschüre mit dem Titel „Warum es sich auszahlt“ erschienen. An Hand von neun Landwirtschaftsbetrieben soll dargestellt worden sein, dass sich Naturschutz lohnt. Bin gespannt. Hier der Download der 24-seitigen Broschüre als PDF-Datei.